
Spannungsschwankungen sind nicht nur ein Ärgernis, das dazu führt, dass die Lichter flackern. Sie schädigen außerdem die Infrarotheizer. In Häusern und Werkstätten mit alten Leitungen kann ein plötzlicher Spannungssprung dazu führen, dass die Heizelemente beschädigt werden. Ein zu niedriger Stromfluss zwingt den Heizer dazu, sich anstrengen, um die gewünschte Temperatur aufrechtzuerhalten. Das Ergebnis ist eine ungleichmäßige Wärmeabgabe, mehr Reparaturen sowie ein Heizer, der viel früher versagt, als er eigentlich sollte.
Was wirklich wichtig ist
Wir bauen unsere Infrarotheizer mit einem Spannungskompenzierungsschaltkreis – dieser überwacht die Schwankungen im Stromnetz und passt die Leistung in Echtzeit an. Dadurch bleibt der Kohlenstofffaser- oder Quarzemitter innerhalb seines sicheren Betriebsbereichs, sodass die Wärmestrahlung konstant bleibt, auch wenn das Stromnetz instabil ist. Wenn man noch einen Thermostat sowie einen Schutz gegen Umkippen hinzufügt, erhält man eine konstante Wärmeabgabe – ohne schwankende Leistungen oder Überlastung des Schaltkreises.
Warum das wichtig ist
An Orten, an denen die Spannungstabilität unsicher ist – z.B. auf Außenterrassen, in schlecht belüfteten Werkstätten oder Räumen mit langen Leitungswegen – schützt dieses System den Komfort und die Lebensdauer des Heizers. Man spürt bereits beim Einschalten eine konstante Infrarotwärme – mit weniger kalten Stellen und weniger thermischem Stress auf den Gerätekomponenten. Auf lange Sicht bedeutet das weniger Austauschbedarf, einen leiseren Betrieb sowie einen Heizer, um den man sich keine Sorgen machen muss.
Ein paar praktische Hinweise
Der Kompenzierungsschaltkreis verursacht etwas zusätzlichen Energieverbrauch. Deshalb benötigen diese Heizer eine eigene Steckdose sowie eine stabile Erdverbindung. Sie funktionieren am besten in einem ordnungsgemäß dimensionierten Stromkreis. Bei sehr langen oder zu kleinen Leitungen wird die Leistung trotzdem durch die Eigenschaften des Stromkreises begrenzt. Planen Sie daher zunächst den Stromkreis und passen Sie anschließend die Größe des Heizers darauf an.