
Wenn der Blow-Molding-Maschine in Betrieb ist, muss der Heiztunnel die Präform schnell auf die erforderliche Temperatur bringen und diese dort halten. Wenn die Lampen versagen, verändert sich das Dehnungsprofil der Präform – es entstehen dünne „Schultern“ an den Seiten sowie unnötig dicke Bases. Zudem sammeln sich Fehlerprodukte an. Wir haben eine 380V/2000W-Infrarotlampe entwickelt, die diesen Anforderungen entspricht.
Was wirklich wichtig ist
Es handelt sich um einen 2000W-Schwellenwellen-Infrarotstrahler, der für eine Versorgungsspannung von 380V konzipiert ist. Dadurch wird genau die Leistung erzeugt, die die Blow-Molding-Maschine benötigt – ohne Überlastung der Kontakte oder der Verkabelung. Die Quarzkapsel reagiert schnell, sodass die Heizzone nach dem Aufwärmen sofort die gewünschte Temperatur erreicht. Der Strahler verwendet einen standardmäßigen R7s-Anschluss, wodurch er direkt in die vorhandenen Steckdosen in Maschinen von Sidel, Krones, SIPA, Husky, SACMI und Nissei ASB eingesetzt werden kann. Die Ausgangsleistung bleibt über die gesamte Oberfläche der Präform konstant – dadurch entsteht eine wiederholbare Kristallstruktur und ein vorhersehbares Dehnungsverhalten während des Blow-Molding-Prozesses.
Warum die Lampe in der Maschine funktioniert
Beim Blow-Molding hängt die Ausbeute vom Zykluszeitraum sowie von der Temperaturregularität ab. Diese Lampe bringt den Heiztunnel schneller auf die gewünschte Temperatur, verkürzt die Aufwärmzeit nach Störungen und hält die Oberfläche der Präform bei jedem Durchlauf in der gewünschten Qualität. Dadurch gibt es weniger Probleme mit der Qualität der Produkte, weniger Ausschuss und mehr Betriebszeit. Die Energieverbrauch bleibt konstant, da die Leistung der Lampe der Spezifikation des Herstellers entspricht – es entsteht keine Überhitzung der Komponenten.
Praktische Aspekte
Die Installation ist einfach, doch die Ausrichtung der Lampe ist wichtig. Die Lampe muss genau im Mittelpunkt des Präformpfads positioniert werden, außerdem müssen die Reflektoren sauber gehalten werden. Andernfalls kommt es zu ungleichmäßiger Erwärmung und unregelmäßigem Gewicht der Flaschen. Überprüfen Sie außerdem den Zustand der Steckdose und ersetzen Sie abgenutzte Keramikkomponenten sowie oxidierte Anschlüsse – sonst entstehen Hotspots. Unter Berücksichtigung der Umgebungstemperatur und des Einsatzzyklus kann man mit etwa 5.000 Stunden stabiler Leistung rechnen, bevor die Lampe ausfällt. Planen Sie daher den Austausch der Lampe während der regulären Wartungsarbeiten, damit keine unerwarteten Stillstände entstehen.