
Warum wir unsere Badezimmerheizgeräte besonders strengen Prüfungen unterziehen Seien wir ehrlich: Badezimmer sind echte Qualen für Elektronikgeräte. Es gibt viel Dampf, Spritzer von Wasser – und die Temperatur kann innerhalb von fünf Minuten von eisig kalt auf saunawarm steigen. Auf der Verpackung finden Sie oft eine „IP55-Klassifizierung“. Das ist großartig – das bedeutet, dass Staub draußen bleibt und ein paar Spritzer das Gerät nicht zerstören können. Doch diese Klassifizierung ist nur ein Momentaufnahme. Sie sagt nicht aus, ob das Gerät nach drei Monaten im Dampf noch funktioniert. Die Gefahren des Dampfs Wasserdampf ist äußerst klein – er kann durch Dichtungen dringen, die flüssiges Wasser nicht einmal berühren kann. Wenn diese Feuchtigkeit an die elektrischen Kontakte oder die Quarzlampe gelangt, beginnt alles zu rosten und zu oxidieren. Deshalb führen wir „Feuchtigkeits- und Hitzeprüfungen“ durch. Wir setzen die Heizgeräte in einen Raum mit extrem hoher Temperatur und Feuchtigkeit und lassen sie dort. Wir wollen, dass die Geräte versagen – damit sie nicht bei Ihren Kunden versagen. Wenn eine Dichtung schwach ist, finden wir das heraus. Suche nach dem Scheitelpunkt Wir schalten das Gerät nicht einfach ein und aus, um zu prüfen, ob es funktioniert. Wir belassen es über einen längeren Zeitraum unter Druck. Wir suchen nach sogenanntem „Kriechstrom“ – das bedeutet, dass Feuchtigkeit einen kleinen Strompfad schafft, wo er eigentlich nicht sein sollte. Das ist nicht nur ein Produktfehler, sondern auch eine Sicherheitsgefahr. Indem wir das Gerät bis an seine Grenzen bringen, finden wir heraus, wo die Dichtungen stärker werden müssen. Das Gleichgewicht finden Es gibt jedoch einen Haken: Wenn man die Dichtungen zu fest macht, um Wasser draußen zu halten, bleibt die Wärme im Inneren des Geräts zurück. Es handelt sich dabei um ein gewisses Gleichgewichtsproblem. Wenn das Gerät nicht atmen kann, steigt die Innentemperatur an – und der Sicherheitsschutz schaltet das Gerät ab. Wir investieren viel Zeit in die Suche nach diesem idealen Gleichgewicht – damit das Gerät trocken bleibt, ohne überhitzt zu werden. Achten Sie einfach darauf, beim Installieren etwas Spielraum zu lassen – dann ist alles in Ordnung.